Pasticcini di Mandorle, italienische Marzipanplätzchen

Außen kross und innen wunderbar weich, am besten gleich noch warm mindestens eins probieren!

Außen kross und innen wunderbar weich, am besten gleich noch warm mindestens eins probieren!

Ich habe sie in einem Erfurter Cafe mit meiner Freundin entdeckt! Wir waren sofort verliebt, meine Freundin hat noch einen Café bestellt, nur, um noch so ein Plätzchen dazu zu bekommen :) Ein wunderbar weiches, zartes Gebäck mit feinem Marzipan-Geschmack, simpel und doch genial. Den verrückten italienischen Namen hatte ich zu Hause natürlich vergessen, aber todesmutig habe ich nochmal nachgefragt und kann euch nun das Rezept für diese himmlisch italienischen Plätzchen vererben:

Pasticcini di Mandorle/Ricciarelli

(für ein Backblech)

2             Eiweiss
1              Prise Salz
175g       Puderzucker
200g      fein gemahlene Mandeln (ohne Schale)
10          Tropfen Bittermandelraroma

  1.  Die 2 Eiweiße mit dem Salz zu Schnee schlagen. Den Zucker langsam unterschlagen bis die Masse schön glänzt. Jetzt das Bittermandelaroma und die Mandeln zugeben. Der Teig, der entsteht ist sehr zäh und klebrig und das ist auch genau richtig, damit die Pasticcini später die gewollte, weiche Konsistenz erhalten.
  2. Aus dem Teig ca. walnussgroße Kugeln formen. Dazu gebt ihr am besten etwas Puderzucker in die Hände und wascht zwischendurch die Hände. Falls es gar nicht geht, fügt noch etwas gemahlene Mandeln hinzu.
  3. Zum anschließenden „Umzuckern“ den Boden einer kleinen runden Schüssel mit Puderzucker bedecken, eine Kugel darin herumwirbeln (Schüssel kreisförmig schütteln), bis sie von allen Seiten ummantelt ist. Nun kann eine Zweite dazu, so schütteln sich die Kugeln gegenseitig den überschüssigen Zucker ab.
  4. Die Bällchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblecht geben und 30 Minuten antrocknen lassen. Nur etwa 4cm Abstand lassen, sie gehen beim Backen kaum auf.
  5. Zuletzt mit zwei Fingern jede Kugel leicht flach drücken, wobei die schönen rustikalen Sprünge entstehen. Übertreibt es aber nicht, die Sprünge dehnen sich beim Backen noch etwas.

    Andrücken der Pasticcini

    Andrücken der Pasticcini

  6. Im vorgeheizten Ofen bei 150°C 10 Minuten backen, dann 5-7 min auf 170°C. (Behaltet sie im Auge, traditionell sollen sie ganz hell bleiben, dafür würde ich den Ofen auf 150°C lassen. Ich mag sie aber sanft gebräunt, so dass sie außen eine leichte Kruste bekommen und innen weich sind, daher die Temperaturerhöhung.) Auf einem Gitter auskühlen lassen. Luftdicht verschlossen halten sich die Pasticcini etwa eine Woche.
Ein Blick in den Ofen

Ein Blick in den Ofen

Falls wirklich etwas übrig bleibt, gut ausgekühlt, luftdicht verschließen.

Falls wirklich etwas übrig bleibt, gut ausgekühlt, luftdicht verschließen.

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2 comments

  1. Nadine says:

    Hihihi, der erste Beitrag und ich bin quasi im Subtext verewigt. :D
    Mmmmh, jetzt habe ich wieder Lust darauf! Absolutes Suchtpotential!

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